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Vereinsgeschichte
Wir drehen das Rad der Zeit zurück und beginnen ganz von vorne, als einige unentwegte Strassenhockeyaner zum Unihockey fanden.
Einführung
Die Gründung des EV Zug 1967 entfachte generell in der Region ein grosses Hockey-Interesse. Auch bei der sportbegeisterten Jugend wurde Hockey schnell zum Thema Nummer 1. Nicht alle besassen jedoch die Möglichkeiten (Kosten!) oder auch das schlittschuhläuferische Talent, um das Spiel auf der ebenfalls neuen Kunsteisbahn Zug auszuüben. So entwickelte sich eine Art "Subkultur" des Strassen-Hockeys. Auf der Schanz (ob der Hauptpost/Minigolfanlage) in Zug trafen sich ebenfalls regelmässig Jugendliche zum Spiel. Gespielt wurde mit normalen Eishockey-Schlägern und Tennisball. Aufgrund der engen Platzverhältnisse dort spielte man ohne Torhüter, zwei kleine Holzkisten dienten als Tor (so konnte man die Treffsicherheit sehr gut üben). Traditioneller Spieltermin war Sonntag von 10 Uhr bis 12 Uhr, woran vor allem die Kirchengänger nicht sehr Freude hatten. Regelmässig dabei waren Hockey-Begeisterte, welche später unter dem Namen UHC Schanz (siehe 1983) an den ersten Unihockey-Meisterschaften teilnahmen und nachfolgend das Trikot der ASTROS trugen: Walo Weiss, Markus Thalmann, Walter Schneiter, Martin Christmann und Gianni Pirali.
1982
Zumindest was den Clubnamen anbelangt liegt der Ursprung der ASTROS im Jahr 1982 und ist gar mit einem Tagebuch-Eintrag vom 22. September 1982 dokumentiert [siehe Beilage]. An diesem Abend besuchten Martin Christmann, Joe Hürlimann und Gianni Pirali (sie unternahmen zusammen eine USA-Reise und trugen gemeinsam später die Farben der ASTROS) im Astrodome von Houston ein Spiel der "Major-League-Baseball" zwischen den Houston Astros und den Atlanta Braves.
Dieses Event, der Auftritt der Houston Astros im regenbogenfarbenen Trikot, gab ihnen später Anlass dazu, das erste Unihockey-Team mit ZUGER ASTROS (später UHC ASTROS Rotkreuz) zu benennen.
Ebenfalls 1982, Anfangs November, erschien in der damaligen Fachzeitung "SPORT" eine Mitteilung, welche auf die "neue Sportart" Unihockey aufmerksam machte und zugleich die Durchführung einer Versuchsmeisterschaft unter der ägide des damaligen "Mr. Unihockey" Rolf Wiedmer ankündete. An einem schönen November-Sonntag besuchten Walo Weiss und Gianni Pirali das erste Turnier in der Turnhalle Rämibühl in Zürich. Der erste Eindruck war noch etwas zwiespältig. Spielregeln gab es noch kaum und somit war einem eigentlichen "Gehacke" Tür und Tor geöffnet. Nichts desto trotz: Die Idee war schnell geboren, dass man unter dem Namen "UHC Schanz" ebenfalls an den Unihockey-Meisterschaften teilnehmen wollte.
1983
Der heutige Verein UHC Astros Rotkreuz entstand ursprünglich aus dem beliebten Strassenhockey. 1983, als die Spieler, die sich häufig in der Schanz in Zug zum Hockeyspielen treffen, von der neuen Sportart Unihockey erfahren, geht es nicht lange, bis man an der Qualifikation zur Meisterschaft teilnimmt. Anfangs noch ohne offizielle Vereinsgründung unter dem Namen UHC Schanz.
1984
Am 23. Juni 1984 wurden die Astros gegründet, damals unter dem Namen Zuger Astros. Die Entstehung dieses nicht gerade alltäglichen Klubnamens ist schon fast eine Legende: Auf eine entsprechende Anfrage hin sandte nämlich das berühmte amerikanische Baseball-Team Houston Astros (Major League Baseball) einen Satz Original-Dresses in die Schweiz – gratis und franko notabene -, zum Erstaunen der gesamten Mannschaft. Und so sprach man in Zukunft von den Zuger Astros.
1985
1985 nahmen die Astros an der offiziellen Unihockey-Meisterschaft (1.Liga) des SLHV (Schweizerischer Landhockey-Verband) teil und beendeten diese auf dem 5. Schlussrang. Da ein neuer Verband (der heutige SUHV) gegründet wurde, die Astros aber beim SLHV blieben, stiegen sie am grünen Tisch in die NLB auf.
Erstmals in der Vereinsgeschichte wurde ein Meisterschaftsturnier (NLB) organisiert, damals noch in den Turnhallen der Kantonsschule Zug. Von diesem Zeitpunkt an wurden jährlich Nationalliga-, Regionalliga und Junioren-Turniere in Rotkreuz durchgeführt.
1986
1986 spielte eine zweite Mannschaft an der Meisterschaft mit und beendete diese auf dem 5. Rang in der 1. Liga. Die erste Mannschaft kämpfte während der ganzen Saison um den Aufstieg in die Nationalliga A mit und verpasste diesen mit dem 3. Schlussrang nur ganz knapp. Die Astros scheiterten dabei am heutigen Serienmeister Rot-Weiss Chur.
An der zweiten ordentlichen Generalversammlung legte Gianni Pirali sein Amt als Präsident nieder, worauf Markus Thalmann die Zügel in die Hand nahm. Gleichzeitig wurde der Vereinsname in Zuger Astros Rotkreuz umbenannt, um den Sitz des Vereins zu unterstreichen. Schliesslich folgte der Verein vielen anderen Klubs und wechselte doch zum SUHV, behielt dabei aber seine Liga-Zugehörigkeit.
1987
In der ersten NLB-Saison 1987 im neuen Verband wurde das gesteckte Saisonziel mit dem 7. Rang erreicht. Um den neuen sportlichen Anforderungen gerecht zu werden, gründeten die Astros eine Juniorenabteilung und absolvierten ein Trainingslager in Davos.
1988
Die 1988 erstmals ins Rennen geschickten Junioren B spielten während der gesamten Saison ein begeisterndes Unihockey und verpassten die Finalrunde nur knapp. Auch die erste Mannschaft blickte mit dem 4. Schlussrang auf die bisher erfolgreichste Saison im SUHV zurück, und auch die 2. Mannschaft vermochte mit dem 3. Rang zu überzeugen.
In einem vor 250 Zuschauern ausgetragenen Vergleichskampf im Unihockey schlugen die Zuger Astros Rotkreuz die erste Mannschaft des EVZ mit 10:7.
Erstmals führen die Astros in Rotkreuz mit grossem Erfolg ein Unihockey-Grümpelturnier durch.
1989
Mit Roger Suter als Spielertrainer gingen die Astros eine denkwürdige Saison an. Nebst dem guten Abschneiden der 2. Mannschaft (6. Rang in der 1. Liga) und der Finalqualifikation der Junioren B wurde diese Saison von einem ganz besonderen Ereignis überstrahlt: Die erste Mannschaft stieg in die NLA auf und setzte der Vereinsgeschichte der Astros die Krone auf. Anschliessend bewiesen die Astros dass sie nicht nur hervorragendes Unihockey spielen können, sondern auch verstehen, rauschende Feste zu feiern.
Daneben zimmerten die Astros in der Schreinerei Stuber eigene Holzbanden, die sogar heute noch an Grümpelturnieren ihre Anwendung finden.
1990
1990 qualifizierte sich das Fanionteam der Zuger Astros Rotkreuz für die Finalrunde. Damit erreichte es erfreulicherweise den so schwierig zu realisierenden Ligaerhalt. Dies deshalb, weil nach der Zusammenlegung der beiden Verbände nur 10 von 20 Vereinen in der NLA bleiben können.
Das Unihockey auch Zuschauer anziehen kann, bewies man mit der Durchführung der Playoff-Viertelfinals in Rotkreuz. 400 Zuschauer verfolgten nämlich das Spiel zwischen den Astros und dem späteren Schweizer Meister Rot-Weiss Chur, das die Astros mit 2:6 verlieren. Die Junioren B stehen der 1. Mannschaft in nichts nach und spielen erneut die Finalrunde der besten Teams.
Im Herbst verzeichnete das 3. Astros-Grümpi mit 95 Mannschaften einen neuen Teilnehmerrekord.
Ebenfalls in dieser Saison wurde unsere Damenabteilung gegründet.

Erstausgabe des Cluborgans 'ASTROSpot'. Auf 12 Seiten wird facettenreich über das Vereinsgeschehen orientiert. Für die Redaktion von 'ASTROspot', welches in einer Auflage von 2500 Exemplaren erscheint, zeichnen Alain Badoux, Urs Baumann, Adriano Küpfer und Markus Thalmann verantwortlich.
1991
Die Junioren C der Astros qualifizierten sich erstmals für die Finalrunde und verpassten mit dem 4. Rang die Medaillen nur knapp, genauso wie die ebenso überraschende 2. Mannschaft der Herren als Gruppenzweite den Aufstieg knapp verpasste.
Im Cup-Halbfinal kann nur das Spitzenteam Torpedo Chur verhindern, dass die Astros sich für den Cupfinal qualifizieren. Ansonsten erreichte man in der NLA den 8. Rang und verblieb so in der höchsten Spielklasse.
An der GV wurde nach dem Rücktritt von Markus Thalmann mit Alain Badoux der erst dritte Präsident der Vereinsgeschichte gewählt, was für die Kontinuität im Verein sprach.
Erstmals auch wurde das unterdessen zu einem Grossanlass gewordene Grümpelturnier von einem eigenständigen OK durchgeführt.
1992
Mit der Verpflichtung von René Villiger und Cristoph Buser hatten die Astros erstmals zwei Nationalspieler in ihren Reihen. Doch für den grossen Erfolg sorgten die Junioren C, die an der Finalqualifikation den zweiten Platz belegten. Damit setzten die Astros die Tradition der Finalqualifikationen fort und krönten diese mit einer Silbermedaille.
Das wohl beste Astros-Team aller Zeiten vermochten die Erwartungen leider nicht erfüllen, konnte sich aber via Auf-/Abstiegsrunde den Ligaerhalt sichern.
1993
Der durch die vielen Abgänge zu erwartende Abstieg des Fanionteams wurde Tatsache und konnte auch nicht durch die Verpflichtung vom damaligen Nationalcoach Felix Coray verhindert werden. Wohl wurde der Höhenflug der ersten Herrenmannschaft gestoppt, nicht aber jener der Junioren, den die Junioren B erreichten erneut die Finalqualifikation für die Finalrunde.
Die grosse Nervosität war ausschlaggebend, dass unsere Damen den durchaus möglichen Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse knapp verfehlten.
Trotz Abstieg konnte im selben Jahr ein weiterer Höhepunkt in der Vereinschronik verzeichnet werden. Die Astros führten erstmals ein Trainingslager im Ausland durch und dies dann gleich in Finnland, genauer in Aland. Es wurde zu einem unvergesslichen Erlebnis, das baldmöglichst wiederholt werden sollte.
1994
Das Fanionteam schaffte es auch nicht, sich in der NLB zu festigen und stieg auf dem 9. Schlussrang in die 1. Liga ab, und hatte somit sich auf dem Kleinfeld zu behaupten. Dieser Abstieg kam überraschend und traf umso härter, da man sich das zehnjährige etwas anders vorgestellt hatte.
Es war das Frauenteam der Astros, welches die Ehre der Astros rettete, denn mit ihrem Aufstieg in die NLB hatten die Frauen dafür gesorgt, dass die Astros ihr Vereinsjubiläum als Nationalliga-Verein begehen konnten.
Ununterbrochen seit 1989 schaffte es wieder ein Juniorenteam, sich für die Finalrunde zu qualifizieren, diesmal die Junioren B.
1995 - .....
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